Hilfsaktion

Hilfspackete verladen

Beim Verladen der Pakete in den Lkw: (von links) Spediteur Joachim Kissel, Fahrer Jürgen Bauer, Helfer Manfred Möhrlein, Rita Hornung und Natalie Witté vom Team des Friedensdorfes International, Koordinationsstelle Sommerkahl. Foto: Doris Pfaff

Bei der tra­di­ti­ons­rei­chen Bür­ger­pa­ke­t­ak­ti­on »Hil­fe wird ge­packt« des Frie­dens­dorfs In­ter­na­tio­nal (Ober­hau­sen) hat die Ko­or­di­na­ti­ons­s­tel­le Som­mer­kahl im Raum Aschaf­fen­burg und Mil­ten­berg rund 800 Pa­ke­te ge­sam­melt.

Die Hilfspakete, mit denen Waisenhäuser, bedürftige Familien und Flüchtlinge in Armenien, Nagorny Karabach und Tadschikistan versorgt werden sollen, wurden am Montag von der Lagerhalle der Familie Kunkel (ehemalige Kelterei) in Blankenbach in einen Lkw der Stockstädter Spedition Kissel verbracht. Zur Verladeaktion war eigens auch Firmeninhaber Joachim Kissel gekommen. Seine Spedition übernimmt den Transport der Pakete zur Zentrale nach Dinslaken.
Vom Düsseldorfer Flughafen gelangen die Hilfspakete, die hauptsächlich mit haltbaren Lebensmitteln gefüllt sind, später in den Kaukasus und nach Zentralasien. Dort verteilen Mitarbeiter der Friedensdorf-Partnerorganisationen die Päckchen.
Mit dieser Hilfe vor Ort bemühe sich das Friedensdorf, Not dort zu lindern, wo sie entsteht, betonen Rita Hornung und Natalie Witté vom Team der in Schöllkrippen ansässigen Koordinationsstelle Sommerkahl.
Rund 5000 Pakete konnte das Friedensdorf International in den vergangenen Jahren nach Ta᠆dschikistan und in den Kaukasus schicken, weiß Hornung. Neben der praktischen Unterstützung hätten die Pakete auch einen symbolischen Wert. Sie sagen den Menschen: Wir denken an euch und lassen euch nicht allein. Doris Pfaff